Feeds:
Artikel
Kommentare
im Kreuzgang der ehemaligen Benediktinerabtei in Moissac, Midi-Pyrenäen, Südfrankreich, die als Teil des Weltkulturerbe der UNESCO „Jakobsweg in Frankreich“ ausgezeichnet wurde

im Kreuzgang der ehemaligen Benediktinerabtei in Moissac, Midi-Pyrenäen, Südfrankreich, die als Teil des Weltkulturerbe der UNESCO „Jakobsweg in Frankreich“ ausgezeichnet wurde; Foto: © ATOUT FRANCE/Patrice Thébault

Toulouse als Start- und Endpunkt einer Rundreise
Ab 1. April 2012 fliegt die französische Fluggesellschaft Air France viermal wöchentlich – am Dienstag, Freitag, Samstag und Sonntag – von Wien nach Toulouse und retour. Die Strecke wird am Dienstag mit einem Airbus A319, an den anderen Flugtagen mit einem Airbus A320 geflogen, ausschließlich als Economy Class ausgestattet. Der günstigste Tarif für einen Einfachflug liegt bei EUR 49.– inklusive Taxen, der günstigste Retourflug kostet EUR 99.– inklusive Taxen.

Toulouse – Hauptstadt des Höhenflugs – bei der Luft- und Raumfahrt
Toulouse, die Hauptstadt der größten Region Frankreichs – Midi-Pyrenäen – ist mit 437 000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Frankreichs und liegt mit 110 000 Studenten an dritter Stelle der französischen Universitätsstädte. Toulouse ist aber vor allem die Hauptstadt des Höhenflugs – bei der Luft- und Raumfahrt, sowie der Forschung liegt Toulouse ganz an der Spitze. 1969 wurde hier das erste Überschall-Flugzeug „Concorde“ und 1972 der erste Airbus gebaut. Dank dieser außergewöhnlichen Erfolge nimmt Toulouse heute den zweiten Platz der Weltraumzentren der Welt ein und ist das größte Luftfahrtzentrum Europas. Weiterlesen »

Themse, Tod und Tower Der London-Führer für Juristen

Themse, Tod und Tower Der London-Führer (nicht nur ) für Juristen

Die Wiener Autorin Barbara Sternthal fiel mir erstmals vor ein paar Jahren mit ihrem Buch „Wien man Venezianer wird“ auf. In Folge las ich „Dogen, Diebe, Delinquenten – der Venedig-Führer für Juristen“ von ihr und nun ihr Buch „Themse, Tod und Tower – der London-Führer für Juristen“. Und ich finde, alle drei Bücher sind lesenswert. Doch heute möchte ich meine Meinung über ihr letztes Buch verbreiten.

Ein durchaus spannender und informativer London-Führer nicht nur für Juristen
Vom Format her ein kleiner Führer, vom Inhalt her rund 140 Seiten geballte Information über Geschichte, Rechtswesen, Personen und Vorfälle. Ich gebe aber gerne zu, dass es manchmal sehr intensiv wird, was da an Wissen vermittelt wird und Juristen da und dort aufgrund ihres Fachwissens bei manchen Begriffen im Vorteil sind. Aber wer sich einmal von einer ganz anderen Seite mit der Geschichte Londons auseinandersetzen will, der erfährt in diesem Buch jede Menge Wissenswertes. Weiterlesen »

Walter Grüll erzählt Interessierten von Zucht und Zubereitung

Walter Grüll erzählt Interessierten von Zucht und Zubereitung

Wie der Kaviar aus dem Fisch in die Dose kommt

Sie zappeln nicht mehr und füllen die ganze mit Eis bedeckte Tischfläche. Die Rede ist von jenen drei Stören, die Österreichs einziger Kaviarproduzent Walter Grüll zum Ausnehmen und Verarbeiten vorbereitet hat. Jeder wiegt um die 10 Kilogramm und trägt etwa 700 Gramm Rogen, Kaviar, in sich. Ultraschallgerät und Albino-Störe 27 Störarten gibt es, die größten werden sieben bis acht Meter lang, wiegen zwischen einer und eineinhalb Tonnen und können bis zu 120 Jahre alt werden. Acht bis zwölf Jahre musste Grüll warten, bis seine Störe erstmals „erntereif“ für den begehrten Kaviar waren. Seit 2002 kann nun das „Al Pescatore“ in Grödig bei Salzburg echten Stör-Kaviar anbieten. Grüll zählt zu den nur zwölf Züchtern von Stören weltweit. Er züchtet zehn verschiedene herkömmliche Arten. Doch sein wirklich großer Wurf ist die Züchtung von zwei weißen Störarten, von Albino-Stören, von denen weltweit nur acht Kilo Kaviar geerntet werden können. Bis zu € 15.000.– muss man am internationalen Markt pro Kilo für diese weiße Delikatesse bezahlen. Wie viel davon aus Grüll’s Zucht stammt, darüber hüllt sich der Züchter schmunzelnd in Schweigen. Weiterlesen »

Walter Grüll scheint von der lokalen Spezialität "Cui" - Meerschweinchen - begeistert zu sein, gegessen wurde es in den Hallen des Fischereibetriebes - ein Fahrrad als Deko

alter Grüll scheint von der lokalen Spezialität "Cui" - Meerschweinchen - begeistert zu sein, gegessen wurde es in den Hallen des Fischereibetriebes - ein Fahrrad als Deko

„Ach ja, die Händlerin aus Cusco fragte noch, mit was du räucherst…“ schrieb Christina im Sommer 1998 an den Salzburger Fischzüchter Walter Grüll vom Al Pescatore in Grödig

„Reproduktiven Zuchthilfe“ am anderen Ende der Welt

Doch blenden wir in den Mai des Jahres 1998 zurück. Das kleine peruanische Dorf Arapa liegt am gleichnamigen See, einem Seitenarm des Titicaca-See, rund 11 000 Kilometer südwestlich der kleinen Salzburger Gemeinde Grödig. Arapa befindet sich in Südamerika im Hochland der Anden auf 3 878 m ü. A., Grödig auf 446 m ü. A.; in Arapa spricht man Quechua, die meistgesprochene indigene Sprache Südamerikas, in Grödig wird ein Salzburger Dialekt gesprochen, wohl nicht die meistgesprochene Sprache Europas. Weiterlesen »

"Singen am Gruber-Grab" in Hallein, Land Salzburg, am 24. Dezember 2011

"Singen am Gruber-Grab" in Hallein, Land Salzburg, am 24. Dezember 2011

Weder Regen noch Wind konnten am 24. Dezember einige Hundert Menschen aus aller Welt davon abhalten, zum traditionellen „Singen am Gruber-Grab“ in die Kelten-, Salz- und „Stille Nacht“-Stadt Hallein (Bundesland Salzburg, Österreich)  zu kommen. Um 17 Uhr wurden nämlich Weihnachtslieder von der Halleiner Liedertafel vor dem Grab von Franz Xaver Gruber gesungen.

Franz Xaver Gruber, der 1818 die Melodie zum weltberühmten Weihnachtslied „Stille Nacht“ schrieb, wirkte  28 Jahre, von 1835 bis 1863, als Chorregent und Organist in der Stadtpfarrkirche Hallein. Vor seinem Wohn- und Sterbehaus direkt neben Stadtpfarrkirche in Hallein befindet sich auch sein Grab. Im Haus wurde ein Museum über sein Leben und Wirken eingerichtet. Weiterlesen »

Ältere Artikel »